Reisemotiv Gesundheit

Im Jahr 2009 gaben die Deutschen rund 280 Milliarden Euro für ihre Gesundheit aus (Quelle: Statistisches Bundesamt). "Wir wollen alle so lange wie möglich jung und gesund bleiben. Die Werte haben sich geändert, aber auch die Anforderungen der Arbeitswelt", sagt Horst Blumenstock, Studiendekan für Gesundheits- und Tourismus-Management an der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen.

Mehr Kunde als Patient

Für die steigende Nachfrage nach medizinischen Dienstleistungen am Urlaubsort benötigen etwa Reha- und Kurkliniken neue Konzepte. Denn der Urlauber, der selbst zahlt, ist mehr Kunde als Patient. An dieser Stelle sollen die Spezialisten für Gesundheits-Tourismus beraten und neue Angebote entwickeln. Studieninhalte sind Betriebswirtschafts-Lehre (zirka 50 Prozent) sowie Tourismus und Medizin / Gesundheit.

Im 5. Semester geht es raus in die Praxis

Ein Praktikum oder eine Ausbildung im Bereich Tourismus oder Medizin erhöhen die Chancen auf einen der begehrten Studienplätze. Der Studiengang umfasst sieben Semester. Die Studierenden sammeln auch praktische Erfahrungen, zum Beispiel bei Reise-Veranstaltern, in Kurkliniken oder im Tourismus-Marketing. Im Januar 2012 dürfen sich die ersten Absolventen des Studiengangs "Bachelor of Arts" nennen.

 


Foto: GTM/HfWU

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