Rügen: Frischer Wind und warme Sonne

VR-Aktiv Plus reiste vom 24.-27. April 2016 auf die Insel

So schön wie das Wetter war auch die Stimmung unter den 41 Reisenden: die wundervolle Fahrt auf diese faszinierende Insel wird uns allen noch lange im Gedächtnis bleiben.

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Abwechslung und Historie

Auf Rügen kommt wohl jeder in's Schwärmen: auf dieser Reise gab es wirklich für jeden Geschmack etwas.

Das erste Highlight war der 75 Hektar große Schlosspark in Putbus. Dort, im Süden Rügens, liegt die letzte klassizistisch angelegt und erhaltene Stadtanlage Europas und läd zum Träumen ein. Und das schon seit vielen Jahren: Putbus wurde 1810 vom Fürsten zu Putbus gegründet.

Entlang der "Deutschen Alleenstraße" ging es dann in die Seebäder Sellin und Göhren. Hierzu finden Sie atemberaubende Bilder in unserer Galerie. Die berühmte Seebrücke Sellin konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen - sie reicht knappe 400 Meter weit in's Meer.

Aber das war nicht immer so: bis 1906 wurden die Besucher noch mit Booten transportiert (leider nicht immer unfallfrei). Seitdem wurden mehrere Brücken auf- und abgebaut. Die aktuelle Seebrücke steht seit 1998. Ein weiteres Highlight: mit der Tauchgondel können Sie hier die einmalige Unterwasserwelt der Ostsee hautnah kennen lernen.

"Rasender Roland" und Kreidefelsen - Kultur

Auch kulturell ging es hoch her auf unserer Reise: von Göhren aus fuhren wir mit der Schmalspurbahn "Rasender Roland" zurück nach Binz zum Hotel. Diese Lok ist noch immer das Nahverkehrsmittel auf der Insel - seit 1895. Damit ist sie die älteste Schmalspurbahn Deutschlands und gleichzeitig ein rollendes Museum.

Vom Süden ging es dann in den Norden Rügens. Von Sassnitz aus zur Stubbenkammer, einem bekannten Kreidefelsen, und durch den Nationalpark Jasmund. Belohnt wurden wir durch die atemberaubende Aussicht: türkisblaues Wasser und die weißen Kreidefelsen. Da passen ihre Namen 100%: Königstuhl und Victoriasicht. Herrlich!

Fischerdörfer, Leuchttürme und Robben

Den nördlichste Punkt der Insel, das Kap Arkona, haben wir auch besucht. Von Putgarten aus starteten wir mit der "Kap-Arkona-Bahn". Dort angekommen, konnten wir den wunderschönen Leuchtturm ansehen.

Im Anschluss ging es in das romantische Fischerdorf Vitt. Das besondere hier: es scheint als wäre die Zeit stehen geblieben. Auch die außergewöhnliche, achteckige Uferkapelle lädt zum Träumen ein. Hier wurden traditionell Gottesdienste unter freiem Himmel gefeiert, besonders zur Heringsaison. Ein paar schöne Bilder finden Sie in unserer Galerie.

Zurück in Binz kamen wir noch an einer wunderschönen Sandskulptur vorbei: einer Robbe. Das Sandskulpturen-Festival in Binz ist von März bis November zu besichtigen. Auch hiervon haben wir ein Foto mitgebracht.

Zum Abschluss: die alte Brauerei in Stralsund

Leider war es viel zu schnell wieder so weit: die Reise war vorbei. Auf dem Rückweg hielten wir durch die gute Planung von Manfred Sander und Heinrich Kathmann noch in der alten Brauerei in Stralsund Einkehr.

Direkt vor den Füßen Rügens bekamen wir dort noch eine Führung durch das alte Brauhaus, das zur Familie Nordmann aus Wildeshausen gehört, und konnten uns für die Rückfahrt stärken.